Pressemitteilung

„Emsland darf nicht atomarer Außenposten Putins werden“

Nachdem die Bundesregierung gestern die russische Regierung als Drahtzieher für den missglückten Anschlag mit Sprengstoff-Drohnen auf den Leipziger Flughafen benannt hat, fordern Anti-Atomkraft-Initiativen ein unverzügliches Aus für die geplante Brennelement-Kooperation mit dem Kreml-Atomkonzern Rosatom in Lingen/Emsland.

„Die Antwort der Bundesregierung auf diese bislang beispiellose Aggression des Kreml ist schwach und steht im diametralen Gegensatz zur jüngsten politischen Entscheidung, dass Rosatom genau jetzt in die Brennelementfertigung im Emsland einsteigen darf. Die Genehmigung wirkt sogar wie ein Geschenk der Bundesregierung an den Kreml. Wir sind über diese politische Naivität in Berlin fassungslos und fordern eindringlich, dass das Emsland nicht zu einem atomaren Außenposten Putins werden darf. Die im Juli auf Druck der Bundesregierung erteilte Genehmigung muss unverzüglich zurückgezogen werden, um schweren Schaden abzuwenden,“ erklärte Alexander Vent vom Lingener Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner*innen im Emsland.